Menstruationsbilder/

Was mein Körper nicht mehr ist

fortlaufende Serie seit 2015
Menstruationsblut auf Leinwandkartonagen, 40x50 cm

Mit dieser seit 2015 kontinuierlich wachsenden Werkserie lade ich dazu ein, den Blick auf den weiblichen Zyklus zu richten und über einen häufig verdrängten Teil menschlicher Körperlichkeit ins Gespräch zu kommen.

Die Arbeiten entstehen aus Menstruationsblut, das vor dem Auftrag nicht vorbehandelt wird. Dadurch bleiben die Bilder einem fortlaufenden Veränderungsprozess unterworfen. Farbe und Struktur ändern sich im Laufe der Zeit und verleihen den Werken eine lebendige Präsenz.

Die Serie wird monatlich erweitert. Auch ihr Titel bleibt bewusst veränderbar und ist Teil des künstlerischen Konzepts. Im Zentrum der Arbeit stehen die Beobachtung des eigenen Körpers, dessen Wandel und Verfall, aber auch die Vorstellung einer Erweiterung des Körpers über seine physischen Grenzen hinaus.

Die Serie untersucht die Frage, ob im Körper bereits Bilder angelegt sind, zunächst in amorpher und unsichtbarer Form. Monat für Monat werden diese inneren Bilder freigesetzt und sichtbar gemacht.